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Wir können die Welt besser machen – ein Interview mit Gloria Maligne

Veröffentlicht in Texte am Juli 27, 2010 von radiolauschrausch

RL: Gloria, Du bist neu bei Radio Lauschrausch. Was hat Dich dazu bewegt bei dieser bunten Moderatorentruppe dabei sein zu wollen?

GM: Wie, dabei sein zu wollen… wurde von euch gefragt, gedrängelt und genötigt. Da blieb mir doch keine andere Wahl, als mit zu machen!


RL: Ganz so unerfahren bist Du beim Internetradio jedoch nicht: Eingeweihte kennen deine Sendungen bereits eine Weile und wissen, dass es da mitunter sehr bunt zugehen kann und das Sendungsthema immer sehr stark mit deiner Stimmung verbunden ist. Was erwartet deine Hörer jetzt mit der neuen Sendung beim neuen Sender?

GM: Nein, bin ich nicht. Klar, die Sendung ist so bunt wie das Leben, dass muss man doch auch hörend genießen. Ich bin halt eine Frau, dass kann ich nicht verbergen und Frauen sind nun mal emotional. Je nach dem, wie mein Tag war, ist auch meine Stimmung, bzw. dann meine Sendung. Ich spiele  alles, was mir gefällt und hoffe, dass die Wahl auch bei euch Gefallen findet. Was meine Hörer erwartet?… Woher soll ich das wissen? Ich weiß es, doch  auch erst am Tag der Sendung. Ok Ok, bei Musikwünschen, weiß ich es früher und richte den Rest der Sendung darauf aus. Ansonsten gibts viel alten Rock, Liedermaching und wer weiß, was ich noch so alles auf meiner Platte finden werde.

RL: Was dein Radio-Name bedeutet kann man sicherlich im Wörterbuch nachschlagen – was aber bedeutet dieser Name für dich? Wie würdest du dich jemandem beschreiben, der dich noch nicht kennt? Wie würdest du ihm deine Sendung vorstellen?

GM: Die Lateiner bekommen das sicherlich ohne Wörterbuch hin. Der Name ist Programm, hrhhrrrrr… Ohweh, sich selbst zu beschreiben, ist nicht so mein Ding. Hört rein und lernt mich kennen. Wolle du gute Musik höre??? *g*

RL: Was wolltest du den Menschen im weltweiten Internet schon immer mal mitteilen?

GM: Es gibt ein Leben vor der eigenen Wohnungstür. Also raus mit euch!!! Wir können die Welt besser machen und sei es nur um uns selbst herum!

„From Downtown Blues To Country Lane” – A Musical and Cultural Tour – ein Interview mit Blue(s)Country aka Hanno B.

Veröffentlicht in Texte mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , am Juli 26, 2010 von radiolauschrausch

RL: Radio Lauschrausch ist neu ans Netz gegangen. Nicht mehr ganz so neu bist Du in der Radiowelt. Eingeweihte Kreise berichten sogar, dass Deine Sendungen zumindest auch in den USA, Norwegen und der Schweiz gehört werden. Wie kommt das?

BC: Nun, ich mache seit etwa eineinhalb Jahren Internetradio und es ist ein wunderbares Hobby. Ich denke, es ist vor allem die Freude an der Musik, die ich über den Radiostream weiter transportiere im Verbund mit der abwechslungsreichen, gleichwohl aber spezialisierten Musik, die ich hier bei Radio Lauschrausch spiele. Mit meinem ausgeprägten Faible für Amerika und seine (Musik-)Kulturen präsentiere ich mit dem Blues und dem Bluesrock und ebenso auf andere Weise mit dem Country- und dem Bluegrass Musik, die Teil der amerikanischen Kultur- und Herkunftsgeschichte und zum Teil auch Spiegel der politischen Geschichte des Landes ist und die sich auf der anderen Seite des Großen Teiches einer sehr großen Beliebtheit erfreut. Sowohl der Blues als auch Country und Bluegrass haben teilweise sowohl europäische und afrikanische Wurzeln, aber natürlich haben sich diese Genres im Laufe der Zeit zu authentischen amerikanischen Musikstilen entwickelt, die hier in Deutschland bisher leider eigentlich nur eingefleischten Fans ein Begriff sind und im normalen Radio kaum oder gar nicht gespielt werden. Ok, man kann auch in Deutschland die vielen kleinen und größeren amerikanischen Web-Radios hören, die dort diese Musik spielen und ich denke, daß tun auch viele Fans dieser Musik hier in Deutschland, genauso wie ich es auch tue, aber mein Konzept ist ein anderes – und das kommt offenbar auch in den von Dir genannten Ländern an. Wobei ich natürlich auch ehrlich sagen muß, daß mir da viele persönliche Kontakte geholfen haben, die ich in Laufe der Zeit aufgebaut habe. Und natürlich sind es insbesondere gute Freunde in den besagten Ländern, die, wenn sie denn irgendwie Zeit haben, immer mal wieder gerne reinhören und die teilweise auch selber Bluesrock, Bluegrass oder Countrymucke in exzellenter Weise spielen und deren Musik ich natürlich gerne in meiner Sendung „From Downtown Blues To Country Lane“ vorstelle. Auch das spricht sich rum.

Norwegen hat eine ganz spezielle eigene Blues- und Bluesrockszene und beherbergt mit dem internationalen „Notodden Bluesfestival“ das größte und beste europäische Bluesfestival überhaupt. Entsprechend hat man dort ein geschultes Ohr für diese Musik. Und auch die Countryszene ist dort recht rege und von überdurchschnittlicher Qualität was auch für die Schweiz gilt.

I enjoy Bluegrass Music. Bild: © Hanno B.

RL: Auf Deiner Präsentationsseite hier bei Radio Lauschrausch schreibst Du: “Blues, Bluesrock, Bluegrass, Gospel, Country, Countryrock, Countryblues, Alternative Country, Folk, Oldtime Music, Western Swing, Newgrass, Honky Tonk, Hill Billy sowie Cajun, Zydeco und TexMex und all seinen Misch- und Zwischenformen.” Wie muss man sich das vorstellen: Einen Titel pro Genre, oder setzt Du für jede Sendung andere Schwerpunkte?

BC: Ich biete den Hörern einen ganz speziellen Mix an feiner Musik an, wie es ihn so wohl nur selten gibt. Das heißt, ich mache relativ selten reine Spartensendungen, in der nur Blues oder nur Countrymucke gespielt wird. Es ist die besondere Mischung der oben genannten Genres und Subgenres, die offenbar auch Amerikaner in dieser Art mögen. Und nein, es gibt nicht nur einen Titel pro Genre sondern das variiert von Sendung zu Sendung. Da lasse ich mich zum einen von meinem Bauchgefühl leiten und natürlich auch davon, was mir so aktuell an Musik ins Haus kommt. Dann gibt es noch von Zeit zu Zeit auch Themensendungen. In der Vergangenheit waren dies beispielsweise „Where Blues Meets Rock“, From The Music Of The Swamps Of Louisiana (Cajun & Zydeco) To The Sound Of The Appalachians (Bluegrass, Old Time Music), Hallelujah – traditionelle und moderne Gospels and Spirituals, A Musical Journey On The Highway 61 and Then Eastbound Right To The Appalachians“. Demnächst ist eine weitere Folge von „British Blues Invasion Of The 60s“ anberaumt, die ich zusammen mit einem Freund moderiere. Die Titel der Sendungen sprechen inhaltlich schon für sich.

RL: Etwas was Deine Sendung seit jeher ausmacht ist dass Du unbekannter Bands und Nachwuchstalente im großen Stil ausgräbst und ihnen in Deiner Sendung eine Bühne bietest. Wie kommst Du eigentlich an diese Leute heran?

BC: Ja, das ist etwas, was mich eigentlich schon immer geärgert hat, daß in Deutschland kaum einmal Nachwuchsbands, unbekanntere Bands oder Prodegies im Radio zu hören sind. Selbst viele nichtkommerzielle Webradios scheuen sich, aus welchen Gründen auch immer, dies zu tun. Dabei gibt es auch abseits der großen und etablierten Bands tolle Musik zu entdecken. Und wenn ich etwas bei amerikanischen Webradios gelernt habe, dann, daß es dort etwas vollkommen Normales ist, auch immer wieder Bands oder Einzelinterpreten zu Gehör kommen zu lassen, die noch nicht im Rampenlicht stehen und vielleicht auch nie dort stehen werden. Als positives Beispiel sei hier nur ein in der Countrymusik rührigsten Webradios Amerikas genannt, „Nixa Country“.

Im übrigen gilt hier wie in allen anderen Bereichen auch: wenn man erstmal ein bißchen mit den entsprechenden Musikszenen vertraut ist, Leute kennt, Freunde einen beispielsweise durch wertvolle Tips unterstützen, dann ergibt sich alles weitere fast von selbst. Wichtig ist vor allem auch, daß man Neuem und Unbekanntem immer aufgeschlossen sein muß. Und auch ein bißchen Mobilität kann nicht schaden, um entsprechende Konzerte oder Festivals erleben zu können, die meist nicht um die Ecke stattfinden.

RL: Was magst Du unseren Lesern noch sagen?

BC: Tja, was bleibt zu sagen? Mein ganz besonderer Dank geht an unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus für die Leidenschaft und Freude an der Musik, die er mir geschenkt hat. Dann möchte ich auch allen meinen Mitmoderatoren für ihre tolle Teamarbeit danken. Ich meine, wir sind ja alle ganz unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichem Alter und mit gänzlich unterschiedlichem Musikgeschmack unterwegs. Das so etwas funktioniert, ist nicht immer selbstverständlich.

For God & Country, Bild: Hanno B.

Und natürlich danke ich allen meinen Zuhörern für ihre Treue und der Unterstützung von ihrer Seite und hoffe, daß sie auch zukünftig dabei sein werden wenn es wieder heißt: „Hey Folks. Einen wunderschönen Guten Abend wünscht Euch Euer DJ BluesCountry mit einer weiteren Ausgabe von „From Downtown Blues To Country Lane“ hier bei Radio Lauschrausch.

(BluesCountrys FROM DOWNTOWN BLUES TO COUNTRY LANE – fast immer Dienstags ab 20 Uhr auf Radio Lauschrausch)

http://www.radiolauschrausch.de/

http://fromdowntownbluestocountrylane.wordpress.com

Es konnte nicht anders enden, als dass ich meinen eigenen Sendetermin bekomme – ein Interview mit TwistedNerve

Veröffentlicht in Texte am Juli 24, 2010 von radiolauschrausch

RL: Twisted Nerve, Dich kennen eingeweihte Radiofans bislang eher als
Co-Moderatorin des Moderatorenkollegen Renardeau. Was ist es das Dich
dazu bewegt, bei Radio Lauschrausch Deine eigene Sendung zu machen?

TN: Naja…die Idee einer eigenen Sendung kam mir schon vor einiger Zeit, als noch ein anderer Webradio-Sender aktuell war. Dort kam es allerdings aus gegebenem Anlass nie dazu. Bei Radio Lauschrausch war ich schon in der Entstehungsphase mit dabei und so konnte es eigentlich nicht anders enden, als dass ich auch meinen eigenen, regelmäßigen Sendetermin bekomme.

RL: Ebenso wie der Sender selbst, legst Du dich auf den Moderatoren-Präsentationsseiten nicht auf einen Musikstil fest. Was wird die Hörer in Deiner Sendung erwarten?

TN: Twisted-Sounds wird es geben. Jedes Mal was Neues – dann aber eine komplette Sendung voll. Das heißt im Klartext: Jeder 2. Sonntag deckt eine neue Sparte ab. Mal gibt es einen Blick auf gewisse Musikstile, manchmal wird aber auch nach Sprachen, Gefühlen oder Epochen unterschieden. Zu viel will ich nicht verraten, sonst verfliegt der Überraschungseffekt  :)

RL: Gibts denn schon eine grobe Hausnummer, wann es Dich erstmals auf die Ohren geben wird?

TN: Wie einige wissen gab es mich bereits auf die Ohren. Wie Du in der 1. Frage schon erwähntest, konnte ich einige Erfahrungen als Co-Moderatorin neben Renardeau, aber auch neben dem geschätzten Kollegen Reim-und-Klang sammeln. Außerdem hatte ich das Glück, durch gut gelaunte und spontane Rauschlauscher schon 2 nächtliche Sondersendungen veranstalten zu können. Die erste reguläre Sendung gibt es dann am jetzigen Sonntag.

RL: Nun der Selbstdarstellungs-Part: Was wolltest Du die Welt schon immer mal wissen lassen?

TN: Hört meine Sendung, aber natürlich auch alle, alle anderen. So eine harmonische Vielfalt an Musikrichtungen gibt es wahrscheinlich nur bei uns!

Musik braucht keine Erfahrung – ein Interview mit McOnline

Veröffentlicht in Texte am Juli 13, 2010 von radiolauschrausch

RL: McOnline, Radio Lauschrausch ist ein neuer Sender, bei dem Du deine Rolling Stones-Serie weiterführst. Nun waren Deine ersten Themensendungen hierzu erfolgreich und man soll Erfolgskonzepte nicht einmotten. Was aber empfiehlst Du den Hörern, die Deine ersten Sendungen nicht hörten?

McO: Musik braucht keine Erfahrung…man kann zu jeder Zeit reinhören und einfach genießen. Das tue ich auch und das empfehle ich selbstverständlich auch meinen Hörern ;)

RL: Hast Du schon Pläne, was Du tust wenn Deine Stones-Serie vorbei ist – was wird den Hörer dann voraussichtlich erwarten?

McO: Ich möchte mich schwerpunktmäßig auf verschiedene Bands und Solokünstler festlegen und deren Geschichte und Wirken den Hörern aufzeigen. Ich habe dazu natürlich schon so einiges in petto (Metallica, Cream/Eric Clapton), bin aber natürlich immer gerne für Anregungen offen. Schreibt mir doch einfach per Mail (mconline@radiolauschrausch.de), welche Band oder welchen Künstler ihr gern mal in einer Lauschrausch-Biografie hören würdet.

RL: Was hat Dich bewogen bei dieser eher bunten Moderatorentruppe einzusteigen – oder war es vielleicht gerade die vielseitige Aufstellung, die Dich zu dem Gedanken brachte, dass Du da gut dazupassen würdest?

McO: Ich kenne die meisten Moderatoren ja schon von früheren Radio-Projekten und weiß, dass es eine sehr integre, vernünftige und vor allem lustige Truppe ist. Gerade aber auch die bunte Mischung verschiedenster Musikrichtungen ist es, die ein Radio überhaupt erst hörenswert macht…und das ist bei Lauschrausch absolut der Fall. Ich freue mich also schon sehr auf viele abwechslungsreiche Sendungen, zufriedene Moderatoren und begeisterte Hörer ;)

RL: Was ist es, was Du den Hörern und Lesern schon immer einmal sagen wolltest und erst jetzt dazu kommst?

McO: Selbstverständlich möchte ich mich an dieser Stelle bei all den Hörern bedanken, die mir bislang die Treue gehalten haben…und begrüße gleichzeitig auch die neuen Hörer, die ich mit meinen kommenden Sendungen hoffentlich ebenso unterhalten kann. Willkommen beim Lauschrausch ;)

(McOnline – immer Mittwochs ab 20 Uhr auf Radio Lauschrausch)

Musik ist keine Ideologie – ein Interview mit Reim-und-Klang

Veröffentlicht in Texte am Juli 13, 2010 von radiolauschrausch

RL: Reim-und-Klang, Du schreibst dass Du in Deiner Sendung sogar über Deine eigene musikalische Schmerzgrenze hinweggehst. Wie kommt das und was soll das?

RuK: Ich bin Musikfreak und mag mich nicht selbst limitieren. Musik ist nunmal keine Ideologie sondern Kunst. Und wer würde ein Gemälde abqualifizieren, bevor es sich angesehen hat?

RL: Aber eine Schmerzgrenze ist etwas, das die meisten Menschen lieber meiden.

RuK: Das schon. Aber ich sage es mal so: Ich habe sehr oft Menschen davon reden gehört, dass man unmöglich jene Band hören kann, wenn man eine andere gut findet – gleiches gilt für Musikstile. Das hat für mich eher etwas mit Dogmatismus zu tun als mit Lebensfreude und Lebensgenuss. Und gerade Menschen wie etwa Blue(s)Country haben mir jede Menge Musik nähergebracht, die ich mir (alleine schon aus völliger Unkenntnis der Interpreten) andernfalls niemals angehört hätte. Dann kommen da Leute wie etwa Renardeau oder DeeJay dazu, die eine hohe Trefferquote aufzeigen, wenn es darum geht Musik zu präsentieren, mit der ich eigentlich weniger anfangen kann, aber sie in einer Art herüber zu bringen, die gute Stimmung verbreitet. Und plötzlich summt man den einen oder anderen Titel mit und beginnt die Musik im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.

RL: Das bedeutet dass Du den Leuten ihre Hörgewohnheiten zerschlägst?

RuK: Nein, das würde ich nicht so sehen. Eher versuche ich die Hörgewohnheiten zu erweitern. Aber eigentlich noch mehr: Es hat nämlich auch etwas mit Perspektiven und mit der Weltsicht zu tun. Wenn man wie ich seine Teenagerzeit in den 80ern erlebte und mit Modern Talking und ähnlichen Musikformationen eher wenig anfangen konnte, beschäftigte man sich fast automatisch mit Rock, mit Punk, mit Metal. Damit wurde man aber auch sehr schnell mit Vorurteilen und mit Feindbildern konfrontiert – gerade was die Eltern- und Großelterngeneration anbelangt. Ich könnte provokativ formulieren, dass Modern Talking mit ihrer penetranten Vergewaltigung meiner Hörorgane dafür gesorgt haben, meine Perspektiven enorm zu erweitern und Grenzen wahrzunehmen und zu hinterfragen.

RL: Zurück zum Sender: Was erwartet die Hörer künftig in Deiner Sendung?

RuK: Das weiß ich selten vorher. Ich bereite meist eine Playlist vor, die möglichst bunt und vielseitig sein soll – das ist mein Anspruch an mich selbst. Es sollen dabei aber immer auch bekannte und unbekannte Titel sowie auch altes und neues vorkommen. Darüber hinaus ist das Wünschen von Wünschen erwünscht, was die Hörer zusätzlich in die Sendung mit einbinden soll. Dadurch ist jede Sendung letztlich auch für mich in gewissem Maße eine Überraschung.

RL: Was wolltest Du den Lesern schon immer mal sagen?

RuK: Sie sollen sich nicht allzu sehr von Selbstdarstellungen beeindrucken lassen, sondern sich stets selbst ein Bild machen. Noch viel wichtiger: Es sich gut gehen lassen und sich niemals unterkriegen lassen.

(Reim-und-Klangs (H)EAR-ADVENTURE – immer Donnerstags ab 20 Uhr auf Radio Lauschrausch)

Über die Freiheit zum Lauschrausch – ein Interview mit DeeJay

Veröffentlicht in Texte am Juli 13, 2010 von radiolauschrausch

RL: DeeJay, Radio Lauschrausch ist neu im Web, die Stimmung ist gut. Wie fühlt es sich für Dich an, nach so langer Zeit endlich wieder “on air” zu sein?

DJ: Einerseits ungewohnt, weil ich mich doch recht schnell an die freie Verfügbarkeit meiner Montag Abende gewöhnt hatte, gebe ich zu. Andererseits fühlt es sich SEHR gut an, weil es einfach Spaß macht.
Vor allem, weil gleich meine “Premierensendung” so gut ankam und ich viel Lob bekommen habe. Das freut und motiviert natürlich besonders. Und man ist schon wieder voll im Tritt, ich merke jedenfalls,
dass ich wieder deutlich stärker die Augen offen halte nach neuer Musik und neuen Themen für eine Sondersendung oder sowas.

RL: Du bist der einzige Moderator auf den Moderatoren-Präsentationsseiten, der sich ausdrücklich auf Trance, Rave und Dance beruft. Deshalb meine Frage: Was unterscheidet Dich und Deine Sendung besonders von den anderen Moderatoren und was ist für Dich das verbindende Element?

DJ: Also die Musikstile sind sicher unterschiedlich. Ich bin ja wirklich mehr im elektronischen Bereich zuhause oder im aktuellen Charts-Bereich. Speziell für Dance und Techno gibts doch im normalen Radio, und auch bei Radio Lauschrausch eher weniger Sendezeiten. Ich glaube aber nach wie vor, wenn man sich so am Samstag die Discos ansieht, dass viele sowas ganz gerne mal hören.
Metal oder Blues, das überlasse ich dann doch lieber den wirklichen Experten, also Reim-und-Klang und Blue(s)Country. Allerdings habe ich auch nicht vor, NUR Dance und Trance zu spielen.
Wenn mir was Nettes aus den 80ern einfällt oder auch zu einem besonderen Thema, dann wird auch das gespielt, ebenso wenn Wünsche der Hörer reinflattern. Und verbindend ist eben genau das: Wir spielen, was uns gefällt und deshalb sind wir alle auf unsere Art authentisch. Man merkt keinem unserer Moderatoren an, dass er etwas präsentieren muss, was er eigentlich selber nicht hören würde. Wenn bei uns etwas läuft, dann weil der Moderator das senden WILL und nicht irgendein Format, ein Redakteur oder der Werbekunde das bestimmt. Und deshalb macht das Ganze eben auch allen Beteiligten Spaß.

RL: Nochmal nachgefragt: Es gibt ja jede Menge Spartensender. Was ist der Grund für Dich bei einem Sender mitzuwirken, der gerade nicht irgendein Genre bedient?

DJ: Ganz ehrlich: Es sind vor allem die beteiligten Kollegen, die ich inzwischen kenne und mit denen ich einfach gut zusammenarbeiten kann. Man vertraut und versteht sich fast blind, das macht es schlicht sehr einfach, sich wohl zu fühlen. Und es ist die maximal mögliche Freiheit auf dem Sender. Ich würde mich auch in einem reinen Techno-Sender nicht wohl fühlen, weil das irgendwann langweilig wird und ich auch mal Lust auf was anderes habe. Diese Freiheit zum Lauschrausch durch verschiedene “Drogen” schätze ich sehr, deshalb bin ich dabei und höre übrigens auch nicht nur meine eigenen Sendungen, sondern eben auch die anderen.

RL: Was magst Du den Lesern gerne rüberbringen?

DJ: Ich würde gerne vermitteln, dass es sich lohnt, sich mal mit dem Medium “webradio” auseinanderzusetzen. Es bietet unglaublich viele Möglichkeiten, sich kreativ zu entfalten, rund um und mit Musik. Man hat selber sehr viel Spaß dabei, “seine” Musik anderen vorzustellen, man bekommt meist ein tolles feedback und bietet gleichzeitig auch noch eine nette Unterhaltung für alle, die am Rechner sitzen. Und es ist überhaupt nicht schwer, die Technik zu erlernen. Im Prinzip kann das jeder! Versucht es einfach mal :-) Wir haben noch Sendeplätze frei…

(DeeJays Tanzrausch – immer Montags 20-22 Uhr auf Radio Lauschrausch)

Radio Lauschrausch on air!

Veröffentlicht in Texte am Juli 7, 2010 von radiolauschrausch

Pünktlich zum Unabhängigkeitstag nahm Radio Lauschrausch den Sendebetrieb auf und beschallt seitdem eine kleine aber stetig wachsende Hörerschaft per Internet.

Was es dort auf die Ohren gibt will diese Seite beschreiben, auf außerfahrplanmäßige Sondersendungen hinweisen, etc.

Viel Spaß wünscht das Radio Lauschrausch-Team

“Radio Lauschrausch – hier gibts was auf die Ohren!”

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